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Zum Vorkommen und zur Ökologie von Sphaeroceriden (Diptera:
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BISCHOFF,
V., HUBER, L., KAUTH, R., KNUST, E., POPP, A. WEBER, D. (1996):
Einige Höhlen, Felsdächer und Stollen auf der Gemarkung
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22: 1 - 157, München

WEBER, D. (1989): Die Höhlenfauna und -flora des Höhlenkatastergebietes
Rheinland-Pfalz/Saarland, 2. Teil - Abhandlungen zur Karst- und
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WEBER, D. (1992): Einführung in die Biospeläologie
mit Schwerpunkt Deutschland - Mitteilungen der Höhlenforschergruppe
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WEBER, D. (1995): Die Höhlenfauna und -flora des Höhlenkatastergebietes
Rheinland-Pfalz/ Saarland, 3. Teil - Abhandlungen zur Karst- und
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WEBER, D. (1996): Die Lebewesen der Höhlen und künstlichen
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WEBER, D. (1997): Einführung in die Biospeläologie
mit Schwerpunkt Deutschland - Mitteilungen der Höhlenforschergruppe
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WEBER, D. (1998): 20 Jahre Biospelöologie im Höhlenkatastergebiet
Rheinland-Pfalz/Saarland - Mitteilungen des Verbandes der deutschen
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WEBER, D. (2001): Die Höhlenfauna und -flora des Höhlenkatastergebietes
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WEBER, D. (2001a): Funde des Weberknechtes Amilenus aurantiacus
im Höhlenkatastergebiet Rheinland-Pfalz/Saarland (Arachnida:
Opiliones: Phlaangiidae) - Arachnologische Mitteilungen, 22: 11-18,
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WEBER, D. (2007): Leben in Höhlen - Praxis der Naturwissenschaften.
Biologie in der Schule 56(3): 15-24, Köln und Leipzig

WEBER, D., BINDER, H. & PUST, J. (1994): Germany - Encyclopédie
de Biospeologie, 1: 693-702

WEBER, D., ZAENKER, S & PLASSMANN, E. (2007): Pilzmücken
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- Entomofauna, Zeitschrift für Entomologie, 28(11): 125-140,
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WERNO, A. & WEBER, D. (2009): "Zillas Felsenkeller"
in Nunkirchen (Saarland), ein künstlicher Hohlraum mit herausragender
Evertebratenfauna - Abh. Delattina, 34 (Jg. 2008): 139-146, Saarbrücken
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Seit den1980er Jahren wird die Biospeläologie im Saarland systematisch
bearbeitet. Nachdem bereits verschiedene Arbeiten über einzelne
Hohlräume oder über bestimmte Tiergruppen veröffentlicht waren,
wurde 1985 die erste Liste aller bis dahin im Bearbeitungsgebiet
in Höhlen und künstlichen Hohlräumen nachgewiesenen Taxa erstellt
(WEBER 1988), der 1989 ein zweiter (WEBER 1989), 1995 (WEBER 1995)
ein dritter und 2001 (WEBER 1988) ein vierter Teil folgte. Teil
5 soll noch 2011 erscheinen.

178 Höhlen und
künstliche Hohlräume sind inzwischen biologisch bearbeitet. Neben
eher kurzen Naturhöhlen, vor allem im Sandstein, sind zahlreiche
ehemalige Bergwerke, z.B. auf Kupfer, Bergblau, Mangan, Jaspis,
Kalk, Gips und Kohle bearbeitet. Nicht zu vernachlässigen sind Stollen
des Westwalls und Zivilschutzstollen, die im Rahmen der Vorbereitung
des zweiten Weltkrieges angelegt wurden sowie unterirdische Kellerräume.

Kleine Höhlen werden meist einmalig besammelt. Bei grösseren Objekten
lohnen sich mehrere Besammlungen. Auch werden Barberfallen aufgestellt,
die nach ca. 3 Monaten geleert werden. Ziel der faunistischen Aufsammlungen
ist eine Darstellung der spezifischen Höhlenfauna des Objektes.
Diese ist je nach Gesteinsart, Exposition, Größe, Alter und Feuchtigkeit
unterschiedlich ausgeprägt. Das Vorkommen speziell angepasster Höhlenarten,
sog. Eutroglobionten, ist zum Beispiel ein Indikator für ein ausgeprägtes
Höhlenklima, das auch in nicht-natürlichen unterirdischen Hohlräumen
ausreichender Größe vorkommt.

Die gesammelten Tiere werden konserviert und an Experten im In-
und Ausland zur Determination geschickt. Mehrere Hundert Taxa sind
inzwischen in unseren unterirdischen Hohlräumen nachgewiesen. Darunter
sind viele Erstnachweise für das Saarland, z.B. aus den Gruppen
der Spinnen, Asseln, Taussendfüssern, Springschwänzen, Pilzmücken,
Buckelfliegen, Dungfliegen und Scheufliegen.
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