Spinnen

Erster Fund der Kugelspinne Steatoda triangulosa im Saarland.

Datum: 

Mittwoch, 17. Juni 2009

Steatoda triangulosa ist eine thermophile Kugelspinne, die seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts für die Wärmegebiete um Mainz herum bekannt ist. So schreibt BRAUN (1957), dass die Art, damals hieß sie noch Teutana triangulosa, auf dem Campus der Universität Mainz "ungemein häufig" sei, er aber auch Tiere in Mainz-Bretzenheim im Freien gefunden habe. Seit dieser Zeit hat sie sich stetig aber langsam im Oberrheingraben und wohl auch am Mittelrhein ausgebreitet, ist aber synanthrop geblieben.

Erster Fund der Springspinne Macaroeris nidicolens im Saarland.

Datum: 

Dienstag, 21. Juli 2009

Auch Arztbesuche können die arachnologische Forschung weiterbringen. So geschehen am Dienstag, den 21. Juli 2009, Am Markt in Lebach/Saar. Während ich im Behandlungszimmer auf den Arzt warten musste, fiel mir im Rahmen des offenen Fensters eine Springspinne auf, die dort, viel munterer als ich, herumturnte. Natürlich musste ich mir das etwas genauer ansehen und erkannte sofort, dass ich diese Spinnenart aus Südwestdeutschland noch nicht kannte.

Fund der mediterranen Springspinne Saitis barbipes in Saarlouis-Picard

Datum: 

Donnerstag, 24. Juli 2014

Am Donnerstag, den 24. Juli 2014, bemerkte ich auf dem Teppichboden in unserem Büro in Picard eine sehr kleine, unscheinbare Springspinne. Ich hielt sie zwar nur für ein Weibchen der Springspinne Pseudeuophrys lanigera, die im häuslichen Bereich bei uns überall vorkommt, wollte sie aber doch vor den Schuhen der Kollegen in Sicherheit bringen. Als ich dann das Tierchen in der Hand hielt, fiel mir gleich das kräftige und dunklere dritte Beinpaar mit weißen "Füßen" auf.

Erster Fund eines Männchens der Springspinne Carrhotus xanthogramma im Saarland

Datum: 

Sonntag, 10. Mai 2015

Die Springspinne Carrhotus xanthogramma, in Frankreich hat die Art den Trivialnamen "Saltique carotte", ist in Deutschland nur für 37 Meßtischblattraster belegt (Nachweiskarte). Das sind gerade einmal 1 % der bundesdeutschen Raster, oder mit anderen Worten, die Art ist in ihrer Häufigkeit als "sehr selten" bis "extrem selten" zu klassifizieren. Die Mehrzahl der Fundmeldungen stammt aus typischen  Wärme- und Trockengebieten.