AK Gefäßpflanzen

Wiederfund des Sprossenden Bärlapps (Lycopodium annotinum) im Moosbruch bei Scheiden

Datum: 

Mittwoch, 9. August 2017

Das Moosbruch bei Scheiden, das sich im Quellbereich des Lannenbaches vom Saarland bis in die Region Trier hinein ausdehnt,  hat sich in der Vergangenheit durch das Vorkommen zahlreicher seltener und gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen ausgezeichnet. Aus Mitte der 1980er Jahre waren von dort beispielsweise Vorkommen der Zweinervigen Segge (Carex binervis) und des Moorglöckchens (Wahlenbergia hederacea) bekannt.

Tag der Artenvielfalt - Aufgelassener Kalksteinbruch südl. Hemmersdorf

Datum: 

Freitag, 12. Juni 2009 bis Samstag, 13. Juni 2009

Das weitläufige Gelände des ehemaligen Kalkbergwerks südlich Hemmersdorf entstand, als in der Stahlindustrie des Saarlandes noch Löschkalk in großen Mengen gebraucht wurde. Diese Zeiten sind schon lange, wenn auch noch nicht ganz so lange wie der Weinanbau im Gebiet um Hemmersdorf, vorbei. Durch Einsturz der alten unterirdischen Kammern entstand das Gebiet, dass dem heutigen Besucher als Steinbruchgelände erscheint.

Fund der Violetten Sommerwurz <i>Orobanche purpurea</i> im NO-Saarland.

Datum: 

Sonntag, 14. Juni 2009

Die Violette Sommerwurz gehört zu den seltensten Pflanzenarten des Saarlandes. Hinzu kommt eine gewisse natürliche Unbeständigkeit an ihren Wuchsorten, so dass die Begegnung mit dieser Art auch für den professionell tätigen Botaniker immer ein besonderes Erlebnis bleibt.
Die letzte Beobachtung reicht z.B. bereits in das Jahr 2002 zurück und wurde ebenfalls hier veröffentlicht.
Frau Marianne Scherer fand die Art nun Mitte Juni im Nordost-Saarland und stellte uns die Fotos zur Verfügung.

Die Mondraute (Botrychium lunaria) bei Bergen

Datum: 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Während einer gemeinsamen Exkursion konnte die vor zwei Jahren von Friedolin Arweiler neu gefundene Population der Mondraute (Botrychium lunaria) bestätigt werden. In einer sehr extensiv genutzten Viehweide wurden 6 Exemplare der seltenen Farnpflanze gefunden. Sie wuchsen in einer submontanen Magerwiese mit Übergängen zum Borstgrasrasen verteilt auf einer Fläche von ca. 3 x 3 Metern.